Magerstandort

Schöne Blüten, wenig Arbeit

In der Natur findet man sogenannte magere Standorte meist an sonnigen oder halbschattigen, felsigen Stellen. Magerstandorte gehören zu den artenreichsten Lebensräumen. Sie sind dort zu finden, wo keine Bäume wachsen, die mit ihrem herabfallenden und sich zersetzenden Laub den Boden bedecken und so mit vielen Nährstoffen (Humus) versorgen.

Doch in unserer heutigen Landschaft sind solche mageren, sonnigen Bereiche fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. Dabei bieten gerade diese meist blütenreichen Standorte vielen selten gewordenen Tieren einen passenden Lebensraum.

Wer also den heimischen Insekten wie Schmetterlingen, Wildbienen, Laufkäfern oder Heuschrecken oder auch anderen Tieren etwas Gutes tun möchten und dazu noch viele Blüten im Garten haben möchte, der sollte ein Magerbeet anlegen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist dazu noch äußerst pflegeleicht und macht wenig Arbeit.

 

Eine Anleitung man ein Magerbeet mit mineralischem Material anlegt, ist zum Beispiel auf der Seite des NaturGarten e.V. zu finden.